Unsere Geschichte mit Zukunft

Wir führen die 530 Jahre alte Tradition des Hauses Fugger weiter.

Fürst Fugger Privatbank Fuggerfamilie

Beginn des Finanzimperiums

1367
Der Weber Hans Fugger aus Graben im Lechfeld ist nach Augsburg eingewandert, was im Steuerbuch der Stadt mit der nüchternen Eintragung „Fucker advenit“ niedergeschrieben ist.
Jakob der Ältere
Der florierende Webereibetrieb ermöglichte seinem Sohn Jakob dem Älteren den Übergang vom Handwerker zum Kaufmann und brachte ihn auf Platz 12 der Augsburger Steuerliste. Er war der Gründer des Handelshauses Fugger und Stammvater der bis heute bestehenden Linie der Fugger „von der Lilie“. Er lebte bis 1469.

Wirken im Habsburgerreich

Seine Söhne Ulrich, Georg und Jakob II., der Reiche genannt, schufen Weltgeltung und Vermögen des Hauses Fugger. Ulrich gelang im Jahre 1473 ein genialer Schachzug, als er mit dem Habsburger Kaiser Friedrich III. ein politisches Finanzgeschäft abschloss. Friedrich wollte seinen Sohn Maximilian, den späteren Kaiser Maximilian I., mit der Tochter Karl des Kühnen von Burgund verheiraten und suchte Ulrich Fugger in Augsburg auf, der ihm für eine standesgemäße Ausstattung der Brautwerbung empfohlen worden war. Da der Bedarf der beiden Habsburger wesentlich größer als ihr chronisch schmaler Geldbeutel war, übernahm Ulrich alle Schulden und verzichtete auf deren Rückzahlung. Dieser wohlüberlegte Deal legte den Grundstein für die Geschäftsbeziehung zwischen der Kaiserdynastie der Habsburger und der aufstrebenden Firma Fugger. Als Dank erhielt Ulrich das Wappen mit der goldenen Lilie auf blauem und der blauen Lilie auf goldenem Grund, das auch heute noch das Familienwappen der Fugger ziert und sich im Logo der Fürst Fugger Privatbank widerspiegelt.

Jakob der Reiche (1459 - 1525)

Finanzgenie
Jakob Fugger schuf innerhalb von nur drei Jahrzehnten das bedeutendste Handels-, Montan- und Finanzunternehmen Europas. Er war der Bankier von Päpsten, Kaisern und Königen.
Kunstförderer und Stifter
Der erste Renaissancebau Deutschlands war die von Jakob gestiftete Fuggerkapelle in der Augsburger Annakirche. Die Augsburger Fuggerei ist heute die älteste Sozialsiedlung der Welt.
Fuggerbank Niederlassung Augsburg

Unermesslicher Reichtum

Seit dem späten 15. Jahrhundert waren die Fugger die Hausbank der Habsburger. Die vorherrschende Position der Fugger und der damit verbundene Ertrag im Tiroler Bergbau kam durch die Geschäfte mit Erzherzog Sigmund zustande. Fuggersches Geld stellte die Weichen für den Aufstieg der Habsburger als Weltmacht. Um die Größenverhältnisse und somit den Reichtum der Fugger zu veranschaulichen: Eine Dienstmagd verdiente anderthalb Rheinische Gulden im Jahr, ein Schullehrer drei bis vier, ein fürstlicher Rat 80 bis 200 Rheinische Gulden. 1546 betrug das Kapital der Fuggerfirma fünf Millionen Gulden.

Auf den Seiten der Fürstlich und Gräflich Fuggerschen Stiftungs-Administration finden Sie mehr zur Geschichte der Fugger

Fürt Fugger Privatbank Augsburg

Wirken bis in das Jetzt

1486
1486 wird die Firma Fugger vom Rat der Stadt Augsburg erstmals urkundlich als „Banck von Ulrichen fugker“ bezeichnet.
Finanzielle Sicherung
Da Jakob, sein Nachfolger Anton Fugger sowie ihre Erben ihr Wirtschaftsreich absichern, führt der finanzielle Zusammenbruch des Habsburgerreiches nicht zum Bankrott der Fugger.
Stabil bis heute
Die Substanz bleibt erhalten und wird über alle politischen Wirren bis heute generationsübergreifend von den Mitgliedern der Familie Fugger gewahrt.